Welche Augentropfen helfen bei Heuschnupfen?
| Wirkstoff | Wirkung | Besonderheit |
|---|---|---|
| Azelastin, Ketotifen, Levocabastin | Antihistaminikum | wirkt innerhalb von Minuten |
| Cromoglicinsäure | Mastzellstabilisator | mild, am besten vorbeugend und regelmäßig |
| Olopatadin | Antihistaminikum und Mastzellstabilisator | verschreibungspflichtig |
| Befeuchtende Tropfen | spülen Pollen aus | unterstützend, ohne Wirkstoff |
Viele antihistaminische Augentropfen gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Kortisonhaltige Augentropfen sollten nur nach ärztlicher Verordnung und Kontrolle angewendet werden.
Richtig tropfen
- Hände waschen.
- Kopf leicht nach hinten neigen und das Unterlid sanft herunterziehen.
- Einen Tropfen in den Bindehautsack geben, ohne das Auge mit der Flasche zu berühren.
- Auge schließen und den inneren Lidwinkel kurz leicht andrücken.
Was zusätzlich hilft
- Eine Sonnenbrille schützt draußen vor Pollen.
- Kühle, feuchte Kompressen lindern Juckreiz und Schwellung.
- Augen nicht reiben – das verstärkt die Reaktion.
- Abends Gesicht und Augenlider mit klarem Wasser abwaschen.
Bei starken Schmerzen, Sehstörungen oder eitrigem Ausfluss gehen Sie bitte zur Augenärztin oder zum Augenarzt. Mehr zu den Beschwerden lesen Sie unter Pollenallergie an den Augen.
Häufige Fragen
Wie oft darf ich Augentropfen bei Heuschnupfen nehmen?
Das hängt vom Wirkstoff ab, meist zwei- bis viermal täglich. Halten Sie sich an die Packungsbeilage.
Kann ich Augentropfen mit Kontaktlinsen nutzen?
Nehmen Sie die Linsen vor dem Tropfen heraus und setzen Sie sie frühestens nach etwa 15 Minuten wieder ein. Konservierungsmittelfreie Tropfen sind für Kontaktlinsenträger meist besser geeignet.
Helfen auch Tabletten gegen juckende Augen?
Ja, Antihistaminika-Tabletten lindern auch Augenbeschwerden. Wenn vor allem die Augen betroffen sind, wirken Augentropfen aber oft schneller und gezielter.