Wie entsteht allergischer Husten?
Pollen reizen nicht nur die Nase, sondern auch Rachen und Atemwege. Zusätzlich läuft bei Heuschnupfen oft Sekret aus der Nase den Rachen hinunter und löst einen Hustenreiz aus. Wenn auch die Bronchien gereizt sind, kann der Husten ein erstes Zeichen für allergisches Asthma sein.
Allergischer Husten oder Erkältung?
| Allergischer Husten | Erkältungshusten | |
|---|---|---|
| Art | meist trocken, kitzelnd | anfangs trocken, später oft mit Schleim |
| Zeitpunkt | jedes Jahr zur Pollenzeit | häufiger im Herbst und Winter |
| Fieber | nein | möglich |
| Begleitsymptome | Niesen, juckende Augen | Halsschmerzen, Gliederschmerzen |
Was hilft gegen allergischen Husten?
- Die Allergie behandeln: Antihistaminika und Kortison-Nasensprays verringern auch den Sekretfluss in den Rachen.
- Nasenspülungen mit Salzlösung entfernen Pollen und Sekret.
- Viel trinken und die Raumluft nicht zu trocken halten.
- An Tagen mit hohem Pollenflug Anstrengung im Freien vermeiden.
Hustenstiller oder -löser aus der Erkältungsapotheke behandeln die Ursache nicht. Bei anhaltendem Husten sollte geklärt werden, ob die Bronchien beteiligt sind.
Häufige Fragen
Wie fühlt sich allergischer Husten an?
Meist trocken und kratzend, oft mit einem Kitzeln im Hals. Er tritt vor allem draußen, nachts oder an Tagen mit viel Pollenflug auf und wird selten von Fieber begleitet.
Wie lange dauert allergischer Husten?
So lange die auslösenden Pollen fliegen – oft mehrere Wochen. Ein Erkältungshusten klingt dagegen meist nach ein bis drei Wochen ab.
Wann sollte ich mit Husten zum Arzt?
Wenn der Husten länger als drei Wochen anhält, Sie Atemnot oder pfeifende Atmung haben, Fieber dazukommt oder Sie Blut abhusten.